Höfe

Seit dem Jahr 1195 ist der „Reunach-Hof“ urkundlich erwähnt und wird heute vulgo „Ranacher“ genannt. Auch der Berg selbst hieß damals Ratinberg und wird mittlerweile Rattenberg genannt. Es handelt sich dabei um eine sehr frühe bayrische Besiedlung.

 

Seit 1591 schreiben sich unsere Familien Rattenberger und die Tradition des Schnapsbrennens wird von Generation zu Generation weitergegeben und die Maria Theresien Brennrechte zeugen von einer jahrhundertealten Verbundenheit zu den Früchten und den daraus erzeugten Produkten.

 

Im Besitz der Familie sind ausschließlich Streuobstgärten, die behutsam und ökologisch bewirtschaftet werden. Die Obstgärten umfassen mehrere hundert Bäume, welche hauptsächlich auf alten, regionale Sorten aufbauen. Ziel am Hof ist es, die Flächen nachhaltig, sowie behutsam zu bewirtschaften um diese an zukünftige Generationen weiterzugeben und außerdem das uralte Brauchtum zu erhalten und so einen Teil zur Wahrung unserer Umwelt beizutragen. Einzigartig sind außerdem unsere "Wilden Wiesen" mit den unzähligen Heilkräutern und ihrer Insektenvielfalt.

 

Die beiden Familien wohnen auf zwei Bauernhöfen, dem Haupthof „Ranacher“ und dem Nebenerwerbsbetrieb „Valtan“ auf der Wittwa. Die beiden Höfe liegen am Waldkogelzug zwischen dem Krappfeld und dem Görtschitztal und werden ökologisch bewirtschaftet.

 

Auf einer Seehöhe von 850m bzw. 900m ist die Obstproduktion äußerst wetterabhängig und daher muss jedes Jahr mit unwetterbedingten Ausfällen gerechnet werden.

 

Die Edelbranddestillation befindet sich beim „Valtan“, wohingegen die Essigproduktion beim „Ranacher“ stattfindet. Aufgrund der unterschiedlichen Bakterienstämme müssen diese zwei Produktionsabläufe streng voneinander getrennt ablaufen. Essigbakterien sind stärker als Hefen.